Wesselinger Künstler zeigen sich wagemutig

Herausfordernde erotische Darstellungen und Künstlertagebücher neben traumhaften Landschaftsfotos.

Wieder versprechen die Mitglieder der Künstlergruppe Kulturfeld e.V . einen besonderen Kunstgenuss. In ihrer traditionellen Ausstellung zur Weihnachtszeit in der Städtischen Galerie Wesseling, zeigen sie ein Potpourri ihrer Arbeiten. Wagemutig stellen sie eine Ausstellung zusammen, die ihresgleichen sucht.

Zu sehen sind die wunderbaren Fotostrecken der Reisen von Markus Nischk, der nach Nepal, dem Dach der Welt und Island, dem Land der Feen und Trolle, fuhr und seine Eindrücke zum Anlass nahm, meditative Landschaftsbilder auf Barytpapier zu bannen. Seine Arbeiten werden gespiegelt von den Fotos des Wesselingers Harald Lülsdorf, der mit seinen ‚COLORS OF EARTH‘ einmal mehr beweist, dass Landschaften in unglaublichen Farben schillern können. Für die Besucher der Galerie bietet sich daher in den Räumen im Erdgeschoss die Möglichkeit einer Rundreise durch Asien, Nordamerika und Island.

Fredrik Erichsen ein bekannter Graffiti-Maler – eines seiner Hauptwerke hängt auch im Deutschen Bundestag – hat sich seine Betonwände mitgebracht und in die Galerie transportieren lassen. Auf den Betonwänden sind die Piktogramme zu sehen, mit denen er europaweit bekannt geworden ist. Sie bilden einen krassen Gegensatz zu den Landschaften.

Gabriele Gabriel bleibt bei ihrem Lieblingsthema und geizt nicht mit Farben. Sie lässt auf ihren Leinwänden Damen, versunken in ihrer Fetischwelt lebendig werden.

Im Obergeschoß zeigt Michael vonFindt seine Darstellung von der ‚Schwere des Seins‘. Er benutzt ebenfalls das Medium Foto um gewagte, erotische Szenen von fast verstörendem Charakter in düsteren Farben darzustellen. Zur Zeit reist er mit seiner Ausstellung durch ganz Deutschland. Einen Teil der Bilder stellt er nun in der Galerie im Obergeschoss aus. Er teilt sich die Ausstellungsfläche mit Torsten Gripp, der seine Künstlertagebücher der letzten fünf Jahre zeigt. In den Zeichnungen, kleinen Aquarellen und Collagen, gemalt in Moleskine-Taschenbüchern, mit denen auch schon Vincent van Gogh arbeitete, kann der Besucher teilnehmen an den bildhaft dargestellten Gedanken, Ängsten und Freuden des Wesselinger Künstlers.

Gegensätzlicher kann eine Ausstellung nicht sein; da sind sich die Kulturfelder einig und laden herzlich ein, ihre Ausstellung zu besuchen.

Vernissage: Freitag, 19.11.2010 um 19.30 Uhr

Begrüßung: Bürgermeister Hans-Peter Haupt

Musikalische Begleitung: Andi Reisner, Klanglandschaften

Ausstellungsdauer: 20.11. – 12.12.2010

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15.00 – 18.00 Uhr

Städtische Galerie Schwingeler Weg 44, 50389 Wesseling 02236/948282

Veranstalter: Künstlergruppe Kulturfeld e.V . und Stadt Wesseling

Ausstellung “Music in Wonder”

die Aktuelle Ausstellung anlässlich
der HARDTBERG KULTURNACHT
KUNST – KULTUR – MUSIK – TANZ

“Music in Wonder”
Rhythm & Blues
im Pop – Art Stil
von Gabriele Gabriel

können Sie sehen in den Räumen

Bar-Ristorante
MoKambo,
Rochustraße 262,

in Bonn – Duisdorf

Täglich von 11.00 -23.00, Dienstag Ruhetag.

Pressemitteilung: Ausstellungsreihe „Schwere des Seins“

Verstörende Bilder und andere Ver-rückheiten.
Menschen – festgehalten mit der Kamera.

Er habe, so sagt vonFindt, seiner eigenen Verrücktheit zu einem kreativen Raum
verhelfen wollen. Und so beschäftigt sich die Ausstellung thematisch in der Tat
mit Photographien, die zum einen „Ver-rücktheiten“ aufdecken und zum anderen
eine Sehnsucht nach Achtsamkeit und Sorgfalt, nach Langsamkeit und Tiefe
erkennen lassen.

In düsteren, provozierenden Bildern verbinden sich Traurigkeit, Angst und
Neugier. Wie arrangiert sich die Schnelllebigkeit unserer Zeit mit unseren
Verletzlichkeiten? Wie verträgt sich die Oberflächlichkeit unserer Lebensweise
mit unserem Bedürfnis nach Tiefe und Sinnhaftigkeit? Wo begegnen wir noch
Achtung gegenüber unserer Individualität? Erkennen wir noch das Fehlen
entscheidender Details?

Das „Sich-in-der-Frage-halten“ sei, so meint vonFindt, eine schöne Notwendigkeit
in seiner künstlerischen Arbeit – wie auch seine Lebensphilosophie, die ihn
immer wieder zu Offenheit und neuen Betrachtungsweisen ermutige.

Die „Schwere des Seins“ ist mit seinen 30 Exponaten eine dunkle, ästhetische
Provokation mit einigen Überraschungsmomenten. So zeigt Michael vonFindt
verstörend wirkende Frauen in erschreckender Nacktheit und brutaler
Distanzlosigkeit, um dann wieder den verletzlichen Blick einer träumenden Dame
von Welt zu fotografieren. Der Betrachter wird in den Bann der scheinbar
grenzenlosen Verruchtheit der menschlichen Seele gezogen und immer wieder wird
der Besucher gezwungen sich in seiner Selbstbetrachtung neu zu definieren.

Die Ausstellung wird in mehreren Städten Deutschlands zu sehen sein und in jeder
Ausstellung gibt es andere Bilder dieser Reihe. VonFindt hat als Besonderheit
einige ausgesuchte (zum Teil unveröffentlichte) Photographien als
„Miniatur-Sammelobjekte“ in einer Fine-Art-Box zusammengestellt.

Der Auftakt dieser Ausstellung wird in seinem aktuellen Wohnort Schloss
Holte-Stukenbrock stattfinden. Er sei sich im Klaren darüber, dass seine Bilder
gerade in diesem beschaulichen Ort provozieren und für Gesprächsstoff sorgen
werden. „Die Reaktionen der Besucher sind mir wichtig, weil sie meine Arbeit
spiegeln und mich inspirieren.“

Ort:
Bahnhofstraße 48
33758 Schloss Holte-Stukenbrock
Germany

24.09.2010
Vernissage ab 19:00 Uhr

25.09.2010 & 26.09.2010
Ausstellung 14:00 – 20:00 Uhr

www.schweredesseins.de

Plattformwechsel

Willkommen im neuen Kulturfeld-Blog.

Wieder geht Kulturfeld mit der Zeit und präsentiert sich in neuem Gewand bzw. in einem neuen Blog.

Jedes Mitglied der Gruppe kann sich hier darstellen und seine Meinung schreiben. Es versteht sich von selbst, dass die Meinung des Einzelnen nicht die Meinung der gesamten Gruppe darstellt…!

Michael vonFindt